ReviewGame

Kategorie
Game 
Heft
RH #301 
Titel
SILENT HILL: DOWNPOUR 
Erscheinungsjahr
2012 
Note
7.5 

(Konami) (PS3; USK 18)
Nachdem die letzten Titel der „Silent Hill“-Reihe sich zunehmend vom Grundgedanken der Serie entfernt hatten, wollen sich Konami mit „Downpour“ wieder auf alte Tugenden besinnen. Die Devise lautet: Weniger Action und Splatter, mehr Rätsel und kultivierter Grusel. Die Rechnung geht auf, denn trotz einiger technischer Mängel ist „Silent Hill: Downpour“ die beste Fortsetzung des Franchises seit Jahren.
Der Spieler schlüpft in die digitale Haut des Sträflings Murphy Pendleton, der sich nach dem Unfall seines Gefangenentransportes auf freiem Fuß befindet und in der nebeligen Geisterstadt Silent Hill strandet. Während Pendleton mehr und mehr in den Alptraum seiner eigenen Vergangenheit gezogen wird, wird immer klarer, dass dem entflohenen Sträfling nicht nur die Justizbeamtin Anne Marie Cunningham auf den Fersen ist.
„Silent Hill: Downpour“ setzt neben dem altbekannten und serientypischen Nebel erstmalig auf ein neues Stilmittel: Bisweilen schüttet es in der Geisterstadt wie aus Eimern. Der namensgebende Regen zieht alptraumhafte Kreaturen an, scheint die Gegner zu stärken und trägt allgemein zur trostlosen Atmosphäre bei. Der größte Kritikpunkt des Spiels ist die Technik: Ruckler, Grafik-Bugs und ein altbackenes Inventarsystem schmälern das Spielvergnügen. Dennoch ist „Downpour“ nicht nur für Fans der Serie absolut empfehlenswert.


Jens Peters 7.5

AMAZONEMPFEHLUNG