ReviewDynamit

Band
HEAT 
Kategorie
Dynamit 
Heft
RH #366 
Titel
Night Trouble 
Erscheinungsjahr
2017 
Note
9.0 

This Charming Man/Cargo (47:01)
Ich bin verliebt! Wenn ´ne Band mit einem Song (´Where Love Grows´) besser ist als die Hälfte aller Alben, die heutzutage sonst so rausgepfeffert werden, dann kann selbst der Grufti der Redaktion den inneren Hippie nicht mehr verbergen. Aber von vorn: HEAT sind ein Fünfer aus Deutschland, der sich dem echten, handgemachten Rock´n´Roll der sechziger und siebziger Jahre verschrieben hat (Led Zeppelin, Deep Purple und Thin Lizzy lassen grüßen). „Night Trouble“ wurde komplett analog aufgenommen, was der Scheibe den leichten, ungezwungenen Charakter verleiht, der den meisten überproduzierten Plastik-Platten fehlt. Schon die ersten fünf Tracks reißen mit ihren verspielten Melodien und ihrer Mischung aus ´68er-Verschmustheit und energiereichen Beats, die schnell nach vorne gehen, mit - doch die B-Seite ab besagtem Killer-Titel flasht einen völlig weg. Die Jungs zeigen, wie gut sie ihr musikalisches Handwerk beherrschen, und erschaffen Unmengen an Stimmungen und Emotionen, die an keinem abprallen können. HEAT präsentieren sich einerseits nahezu bluesy (´Where Love Grows´ - wer hier bei der Anfangsmelodie keine Gänsehaut kriegt, muss ein Herz aus Stein haben), aber lassen andererseits auch absolut starken Rock´n´Roll ab, wie wir ihn von Motörhead lieben (´Divided Road´). In „Night Trouble“ steckt nichts anderes als die Liebe zur Musik und zum Musizieren, und das ist in von Kommerz und Plastik-Pop geprägten Zeiten wie heute einfach unglaublich erfrischend!


Mandy Malon 9.0

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