ReviewDemo-Review

Band
YOU CAN CALL ME JACK 
Kategorie
Demo-Review 
Heft
RH #338 
Titel
You Can Call Me Jack 
Erscheinungsjahr
2015 
Note

(16:40)
Ziemlich souverän bewegen sich YCCMJ in der Schnittmenge von modernem und Vintage Rock. Dass einem als Erstes Queens Of The Stone Age in den Sinn kommen, ist durch den locker-spröden Groove, den Gitarrensound und einen unverkennbaren Hang zum Ausgeflippten sicher kein Zufall. Mit dem zwischen entspanntem Bar-Piano und einem typischen QOTSA-Hauptriff pendelnden ´Fading Slow´ eröffnet gleich ein kleiner Hit das Minialbum. Im Folgenden setzen YCCMJ aber weniger auf Tempo und Wumms und nehmen zugunsten origineller Ideen den Druck lieber etwas zurück. So kommen Schmankerln wie das Louis-Armstrong-Gedächtnis-Grollen in ´Snake, Walk!´ zur Geltung, ohne unter Riff-Gebirgen und donnernden Drums begraben zu werden. Und wer bei ´The Honey Jar Blues´ an ´Sunny Afternoon´ von The Kinks denkt, wird das mit einem Schmunzeln und wippender Rübe tun.
* Die fünf originellen und durchweg unterhaltsamen Songs gibt´s zum kostenlosen Download via www.youcancallmejack.com.


Hendrik Lukas

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