ReviewArschbombe

Band
SPYKE 
Kategorie
Arschbombe 
Heft
RH #191 
Titel
Divine Decadence 
Note
2.0 

(46:43)
Es war so klar wie Kloßbrühe, dass der sagenhafte Erfolg von Pain in Peter Tägtgrens Heimatland Schweden Nachahmer auf den Plan rufen würde. SPYKE wurden von einem ehemaligen Death-Metaller, zwei erfolglosen Schwanzrockern, einem Funk-Musiker und einer notorischen Technotucke am Reißbrett entworfen. Angeblich habe man mit dem Sound von Pain nichts am Hut, sondern eher mit Depeche Mode, Fear Factory, Prodigy, Ministry und Rammstein. Klar, und wir ziehen uns die Hosen mit einem Kran an, weil wir uns so sehr die Taschen voll lügen lassen...
Das Album schnarcht perwollgewaschen und ultraclean vor sich hin: dünne Produktion, Arschkriechergesang, kindische Singalongs, vorhersehbare Melodien, `ne richtig eklige Pflichtballade und so weiter. Mit Industrial-Rock hat das nix zu tun; vielmehr handelt es sich um biederen E-Pop mit Alibigitarren. Und für den dreisten Klau - das Stück ´Starshooter´ ist einfach von Pains ´End Of The Line´ übernommen - sollte Tägtgren einen Anwalt bemühen.


Wolf-Rüdiger Mühlmann 2.0

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