ReviewAlbum

Band
SINK THE SHIP 
Kategorie
Album 
Heft
RH #372 
Titel
Persevere 
Erscheinungsjahr
2018 
Note
7.0 

SharpTone/Warner (51:17)
Die Selbstbeschreibung von SINK THE SHIP gefällt mir schon mal sehr gut: „Arroganter Toughe-Typen-Metal trifft auf Easycore“ - wobei Easycore eine Vokabel ist, die ich mir unbedingt merken muss für die Momente im Leben, in denen Hardcore zu heftig und derbe klingt und das lebensbejahende, leichtfüßigere Easycore viel besser passt. Altmodisch ausgedrückt: SINK THE SHIP, die mit „Persevere“ ihr Longplay-Debüt abliefern, klingen wie eine gut produzierte Mixtur auf der Basis von metallisiertem Postcore, der sich für seine Pop-Punk-Flirts und die extrem eingängigen Melodien nicht schämt. A Day To Remember und Good Charlotte, aber auch so manche andere Softeis-Sunshine-US-Westcoast-Punk-Pop-Metalcore-Truppe lassen grüßen (wobei die Combo tatsächlich aus Cleveland stammt). Das Ganze kommt sehr kraftvoll und hart komponiert rüber, lässt aber stets genug Platz für mainstreamige Catchiness. „Persevere“ erfindet das Rad nicht neu, darf sich aber ein gelungenes Longplay-Debüt nennen, das selbstbewusst neben etablierteren Acts desselben Genres stehen kann.


Conny Schiffbauer 7.0

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