ReviewAlbum

Band
SCHLUSSAKKORD 
Kategorie
Album 
Heft
RH #371 
Titel
Spieler oder Bauer 
Erscheinungsjahr
2018 
Note
5.5 

MetalSpiesser/Soulfood (39:02)
Bei ihrer Gründung im Jahr 2005 spielten SCHLUSSAKKORD noch unter dem Namen Mental Hospital Punk-Klassiker nach, doch im Laufe der Jahre entwickelte sich das Quintett aus Jena immer mehr zur Deutschrock-Combo. Ebenjenes Genre boomt gerade gewaltig und spuckt mit Blick auf die Urväter räudig-punkiger deutscher Vocals (Böhse Onkelz, Die Toten Hosen) mit musikalischem Drive zwischen Punk, Rock´n´Roll, Metal und Hardrock eine Neue-Deutsche-Härte-Kapelle nach der anderen aus. SCHLUSSAKKORD sind eine dieser Bands und machen ihre Sache grundsätzlich ganz okay. Das Songwriting reicht vom harten, rauen Gitarren-Brett über hymnische Singalong-Kompositionen bis hin zu balladenhaften Klängen und vermischt sich mit allerlei genretypischen Themen. Richtig geil ist diese Platte aber nicht, denn dafür legen Bands wie Betontod, Kärbholz, Unantastbar oder gar die viel diskutierten Frei.Wild, die sich im weitesten Sinne in dieser Sparte tummeln, die Latte zu hoch. Hier scharrt die Verbandsliga mit den Hufen, ist von der Bundesliga aber noch ein bis zwei Entwicklungsstufen entfernt.


Conny Schiffbauer 5.5

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