ReviewAlbum

Band
MONOTHEIST 
Kategorie
Album 
Heft
RH #371 
Titel
Scourge 
Erscheinungsjahr
2018 
Note
7.5 

Prosthetic/Soulfood (61:45)
14 Jahre nach ihrer Gründung bringen die Florida-Progressive-Death-Metaller MONOTHEIST endlich ihr erstes offizielles Album raus. Und das Warten hat sich durchaus gelohnt, sofern man auf brutalen, technisch fokussierten Death Metal steht, der öfters mal in progressive Gefilde abdriftet. Die Beschreibung im beiliegenden Infoblatt, dass die Brutalität von Suffocation auf die melodische Sensibilität von Extol und das Riffing von Death trifft, kann man im Falle von MONOTHEIST durchaus so stehen lassen. Hinzu gesellt sich eine leichte Deathcore-Würze, aber die der besseren Sorte à la Job For A Cowboy beispielsweise. Die teils überlangen Songs (gleich drei Tracks überschreiten die Zehn-Minuten Marke) sind nicht beim ersten Hördurchgang zu begreifen, man muss sich in die komplexen Songstrukturen sprichwörtlich reinwühlen, um die „Schönheit“ hinter den Kompositionen zu entdecken. Hinter all der Brutalität verbergen sich nämlich auch allerhand Zerbrechlichkeit und Atmosphäre. Als Anspieltipp gebe ich euch das Instrumental ´Infinite Wisdom´ an die Hand. Tech-Death-Freaks sollten hier mal reinschnuppern.


Patrick Schmidt 7.5

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