ReviewAlbum

Band
GIVER 
Kategorie
Album 
Heft
RH #371 
Titel
Where The Cycle Breaks 
Erscheinungsjahr
2018 
Note
8.0 

Powertrip/Holy Roar (39:50)
„Keine grausigen Cleanvocals, keine übertriebene Produktion, kein Bullshit“ - GIVER machen aus ihrem Herzen keine Mördergrube. Stattdessen lassen die fünf Kölner die Schwarte auf ihrem ersten Longplayer - 2013 und 2015 erschienen bereits zwei EPs - ohne Rücksicht auf Verluste heftig krachen. Stilistisch schlagen die Melodic-Hardcoreler um Hauptshouter Robert Anderson in dieselbe Kerbe wie Verse aus Rhode Island, die Bostoner Have Heart oder früher mal Comeback Kid aus Kanada, sprich: GIVER sind Old School, ohne altmodisch zu sein. Dafür sorgte Szene-Produzent Lewis Johns (u.a. Funeral For A Friend), der „Where The Cycle Breaks“ im Teamwork mit Dom Wright und der Band in seinem Ranch Production House in England zeitgemäß in Szene gesetzt hat. So müssen sich die Rheinländer mit überraschend facettenreichen, von etlichen fetten Breakdowns, D-Beats und Singalongs/Gangshouts flankierten Abrissbirnen wie ´Shock Of The Fall´, ´Made It Home´ oder ´Dancing With The Devils´ nicht vor der vermeintlich übermächtigen Konkurrenz aus Übersee verstecken.


Uwe "Buffo" Schnädelbach 8.0

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