ReviewAlbum des Monats

Band
RUSH 
Kategorie
Album des Monats 
Heft
RH #113 
Titel
Test For Echo 
Erscheinungsjahr
1996 
Note
9.0 

Mehr als zwei Jahre haben sich die kanadischen Prog-Götter Zeit gelassen, um den Nachfolger ihres '93er-Werkes "Counterparts" zusammenzuschustern. Die Wartezeit, um das gleich vorwegzunehmen, hat sich gelohnt. Trotz der unbeschreiblich hohen Erwartungshaltung im Lager der RUSH-Fans gelingt es dem Trio immer wieder aufs Neue, der Rockwelt zu beweisen, daß man nach fast drei Jahrzehnten immer noch unverbraucht und innovativ, ja sogar richtungsweisend sein kann. "Test For Echo" ist eine gelungene Synthese aus den RUSH-Meisterwerken der achtziger und frühen neunziger Jahre, gekrönt von einem frischen und brillanten Sound und zahlreichen verblüffend originellen Einfällen. Hausproduzent Peter Collins und Mixing-Engineer Andy Wallace haben im Einklang mit der Band einen faszinierenden Soundteppich entworfen, der durch die überraschende Dominanz von Alex Lifesons Gitarrengewittern einige der härtesten RUSH-Songs aller Zeiten hervorbringt. So sind es Alex' brachiale Riffs, die Knaller wie 'Driven' oder 'Dog Years' zu echten Dampfhämmern werden lassen. Mit unglaublicher Präzision hauen einen sowohl die Rhythmik als auch die Grooves, mit denen RUSH im dritten Jahrzehnt ihrer Karriere zu Werke gehen, quasi aus den Pantoffeln. Das Gespür für zeitlose Melodien und Ideen prägt "Test for Echo" vom ersten bis zum letzten Ton und gibt Stücken wie 'Totem', 'Virtuality' oder 'Resist' den entscheidenden Kick, der RUSH schon zu Lebzeiten zur Legende werden läßt.


Frank Trojan 9.0

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