RH #375Zeitreise

RIOT

Totale Kontrolle?

Riot

Es ist schier unmöglich, die Bedeutung von RIOT für die Evolution des amerikanischen Heavy Metal zu überschätzen. Die New Yorker bauten die Brücke zwischen der ersten Generation amerikanischer Hardrock- und Metal-Bands aus den frühen bis mittleren 1970ern (Blue Öyster Cult, Kiss, Van Halen) und der neuen Welle Ende der Siebziger, Anfang der Achtziger (angeführt von den kanadischen Proto-Speed-Metallern Anvil und Exciter).

RIOT wurden 1975 in New York City gegründet und nahmen mit der 1981 veröffentlichten LP „Fire Down Under“ eine der wichtigsten Metal-Platten aller Zeiten auf. Es hatte allerdings zuvor fünf Jahre und zwei Studioalben („Rock City“ von 1977 sowie „Narita“ von 1979) gedauert, bis RIOT ihre Erfolgsformel finden sollten. Leider weilen mit den Sängern Guy Speranza (gestorben am 8. November 2003) und Rhett Forrester (gestorben am 22. Januar 1994) sowie Gitarrist, Bandgründer und Hauptsongschreiber Mark Reale (gestorben am 25. Januar 2012) die drei bedeutendsten RIOT-Protagonisten nicht mehr unter uns. Ein wichtiger früher Zeitzeuge ist allerdings noch am Leben: der zweite Gitarrist der Anfangsbesetzung, L.A. Kouvaris. Dessen vollständiger Name lautet Louis Antonios Kouvaris, seine Eltern stammen aus Griechenland. Kouvaris wurde in der griechischen Hafenstadt Piräus geboren und siedelte im Alter von drei Jahren nach New York City über. Vor RIOT war er in lokalen New Yorker Gruppen wie Prism, Smoke und Harlequin aktiv.

Seinen Einstieg bei RIOT erklärt der...

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