RH #368Krach von der Basis

NARCOTIC WASTELAND

Er nennt es Metal

Narcotic Wasteland

Gestartet als Nebenprojekt, sind NARCOTIC WASTELAND nun die neue Hauptband des ehemaligen Nile-Gitarristen Dallas Toler-Wade. Auf „Delirium Tremens“ spielt er technisch anspruchsvollen Death Metal, der jedem Nile-Fan bekannt vorkommen wird. Dennoch sind NARCOTIC WASTELAND etwas breiter aufgestellt als Toler-Wades Ex-Band.

Dallas, würdest du „Delirium Tremens“ als Death-Metal-Album bezeichnen? Einerseits hat die Scheibe den typischen Neunziger-Jahre-Death-Metal-Sound, besonders die Snare. Einige Parts und stellenweise die Vocals blicken aber über den Genre-Tellerrand.

»Für mich ist es einfach Metal. Ich schreibe und spiele nur Sachen, die mich emotional bewegen.«

In euren Texten geht es um Drogensucht und -missbrauch. Momentan liest und sieht man viel über eine regelrechte Suchtepidemie in den USA, die vor allem dadurch ausgelöst wurde, dass Ärzte ihren Patienten allzu sorglos Schmerzmittel verschrieben haben, die abhängig machen. War das Thema schon so groß, als 2014 das erste NARCOTIC WASTELAND-Album herauskam?

»Ich denke, dass es das Problem schon länger gibt. Entweder ist es in der letzten Zeit schlimmer geworden, oder wir sind besser darüber informiert. Aber es ist gut zu sehen, dass Leute damit anfangen, sich gegen Big Pharma zu stellen.«

Wir müssen uns natürlich auch über den sprichwörtlichen Elefanten im Raum unterhalten. Du bist vor einiger Zeit bei Nile ausgestiegen, die sicherlich eine der größten Death-Metal-Bands sind. Wirst du deinen Lebensunterhalt nun mit...

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