RH #364Interview

CRIPPER

Der braune Sumpf

Cripper

Der Metal-Blade-Deal für „Hyëna“ hat CRIPPER 2014 neue Türen geöffnet und der Band international mehr Aufmerksamkeit verschafft. Statt mit dem Nachfolger „Follow Me: Kill!“ auf Nummer sicher zu gehen, haben die Hannoveraner neue Wege beschritten, wodurch das Quintett des Öfteren über den Tellerrand des Thrash-Genres blickt. Frontfrau Britta Görtz und Gitarrist Christian Bröhenhorst erläutern uns die neue Arbeitsweise.

Die „Follow Me: Kill!“-Texte scheinen den gleichen Grundtenor zu haben. Verfolgt ihr diesmal ein lyrisches Konzept?

Britta: »Wir sind das Album anders angegangen als sonst. Wir haben allen Songs eine atmosphärische, emotionale Kurve gegeben. Es war uns ein Anliegen, die Spannungskurve über das gesamte Album zu halten. Deshalb haben wir die Lieder diesmal nicht eins nach dem anderen geschrieben – und damit vieles dem Zufall überlassen –, sondern an allen Tracks mehr oder weniger gleichzeitig gearbeitet. Das hatte zur Folge, dass ich die Texte erst sehr spät im Entstehungsprozess schreiben konnte. Sie sind diesmal nicht in einem Zeitraum von ein bis zwei Jahren, sondern innerhalb von vier bis sechs Monaten entstanden. Daher wurde das Themenspektrum enger. Die Dinge, die mich zu der Zeit beschäftigt haben, finden sich nun auf dem Album wieder. Ich habe dieser eher politischen Richtung dann freien Lauf gelassen. Zuerst dachte ich: „Hoppla, das wird ganz schön politisch, das hatten wir in der Form noch nicht. Wollen wir das? Machen wir das?“ Wir sind dann aber schnell...

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