RH #363Krach von der Basis

SUFFERING HOUR

Noch viel lernen du musst!

Suffering Hour

SUFFERING HOUR aus Minneapolis haben mit „A Passing Ascension” ein starkes Debütalbum veröffentlicht, das mit progressivem und doch zugänglichem Death Metal im Old-School-Soundgewand begeistert. Was das mit „Star Wars“ zu tun hat? DgS (v./b.), YhA (g.) und IsN (dr.) verraten es uns.

Ihr habt einen sehr eigenständigen Stil, den man vielleicht als eine Mischung aus Deathspell Omega, Inquisition und frühem, thrashigem Death Metal beschreiben könnte. Was haltet ihr von dieser Einschätzung, und was würdet ihr sagen, woher eure Einflüsse stammen?

DgS: »Das ist in der Tat eine sehr treffende Beschreibung. Wir sind definitiv sowohl von den genannten Bands als auch vom frühen Death Metal beeinflusst. Wir mögen zwar ganz viele unterschiedliche Bands, aber bei SUFFERING HOUR versuchen wir, unsere Black-Metal-Einflüsse in ein düsteres Death-Metal-Gewand zu kleiden. Chaotische, dunkle Atmosphäre, gepaart mit strukturiertem und solidem Riffing, das sich aus unseren Old-School-Einflüssen ergibt.«

Ihr seid große Fans der mexikanischen Band The Chasm. Auch bei ihnen findet man im Songwriting diese „Der Weg ist das Ziel“-Herangehensweise, bei der sich die Songs über die Spielzeit entwickeln und es kaum wiederkehrende Elemente gibt. Sind The Chasm so etwas wie eure Blaupause?

YhA: »Ja und nein. Einerseits versuche ich, nachvollziehbare und flüssige Songs zu schreiben, andererseits habe ich wohl schon immer unterbewusst versucht, meine Musik möglichst unvorhersehbar zu machen, auch bevor ich The...

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