RH #362Krach von der Basis

LIFELESS

Auf Umwegen zum Glück

Lifeless

Die Dortmunder Death-Metaller LIFELESS haben es mit nur zwei Alben geschafft, sich in der eng besiedelten nationalen Spitze zu etablieren. Vier Jahre nach dem „Godconstruct“-Longplayer schiebt das Quartett nun mit „The Occult Mastery“ seine dritte, in der Anubis Klangwerkstatt aufgenommene Scheibe nach und hofft, auch international ein gutes Stück voranzukommen.

Sänger/Gitarrist Marc blickt zunächst einmal zurück und lässt die vergangenen vier Jahre Revue passieren:

»2013 ging es ja im Prinzip erst so richtig los mit der deutschen Death-Metal-Szene, von daher haben wir mit „Godconstruct“ natürlich einen idealen Zeitpunkt erwischt. Vor allem auch vor dem Hintergrund, dass wir absolut null Erwartungen hatten. Das war schon eine sehr geile Zeit, wir konnten uns relativ schnell in der deutschen Szene etablieren, sind viel live aufgetreten und haben zahlreiche neue Kontakte geknüpft.«

Geholfen hat euch sicher auch der Umweg über Amerika, denn das 2008er Debütalbum „Beyond The Threshold Of Death“ wurde auch noch mal von Ibex Moon Records, dem Label des Incantation-Gitarristen/Sängers John McEntee, rausgebracht
.
»Ursprünglich haben wir das Album ja komplett in Eigenregie rausgebracht, einfach um in der Szene präsent zu sein. Ich hab dann übers Internet den Neil von den US-Death-Metallern Fatalist kennengelernt, die ihr erstes Album auch über Ibex Moon veröffentlicht haben. So ist der Kontakt entstanden, und John wollte „Beyond The Threshold Of Death“ unbedingt noch mal über sein Label...

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