RH #360Interview

INFERNAL MAJESTY

Mutti ist die Beste

Infernäl Mäjesty

Mit ihrem Debüt „None Shall Defy“ haben INFERNÄL MÄJESTY 1987 ein Thrash-Highlight geschaffen, danach aber pro Jahrzehnt nur ein weiteres Album auf die Reihe gekriegt. Jetzt sieht es so aus, als sollten die Kanadier da weitermachen, wo sie in den Achtzigern aufgehört haben. Mit „No God“ legt man nämlich ein Album vor, das das aktuelle Slayer-Werk in Sachen Brutalität, Bösartigkeit, Authentizität und Herzblut locker in den Schatten stellt. Mastermind Chris stellt sich unseren Fragen.

Chris, du bist jetzt fast 30 Jahre mit INFERNÄL MÄJESTY aktiv. Was gibt dir die Kraft, immer wieder neu durchzustarten?

»Ich bin ein rastloser Charakter, der seine Gefühle ausdrücken muss. Zudem ist da die Liebe zur Musik, die mir auch die Möglichkeit gibt, mich zu entfalten. Einfach nur rumzusitzen und abzuwarten, geht nicht. Das wäre Zeitverschwendung.«

„No God“ erschien 13 Jahre nach dem Vorgängerwerk. Hat man da nicht Angst, dass man als Band in Vergessenheit gerät?

»Die Gefahr war da, und es tut wahnsinnig gut zu wissen, dass uns die Fans nicht vergessen haben. Die Rückmeldungen, die wir zurzeit erfahren, übertreffen unsere Erwartungen. Wir wollten ein neues Lebenszeichen setzen und einen Neustart wagen. Einen neuen Drummer zu finden und die finanziellen Dinge zu regeln, strengte sehr an, und es gab immer wieder Rückschläge. Wir haben schon eine interessante Bandgeschichte mit vielen Höhen und Tiefen, die ich als Buch zusammenzufassen plane.«

Die Produktion lag in euren Händen und ist...

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