RH #359Krach von der Basis

SPECTRAL

Durstige Geburtstagsgäste

Spectral

Auch nach fünf Jahren Wartezeit und etlichen Umbesetzungen schmieden SPECTRAL auf ihrem sechsten Album „Arctic Sunrise“ ihre Metalllegierung aus Power-, Thrash-, Viking- und Black Metal in bewährter Qualität. Der vom Keyboarder zum Drummer konvertierte Andreas lud uns zu einem kühlen Blonden ein.

Andreas, bis zu eurem 2012er „Gateway To Death“-Album war euer Line-up relativ stabil, doch seither ging es auf der Besetzungscouch gewaltig rund. Habt ihr in der Eifel wieder das Menschenopfer eingeführt, dem vornehmlich Musiker zum Opfer fallen?

»Einige Mitglieder haben den Weg durch das „Gateway To Death“ in der Tat nicht überstanden (lacht). Leider mussten die Posten an Leadgitarre und Bass mehrmals aus Gründen, die sich jeglicher Vorstellungskraft entziehen, neu besetzt werden. Das hat die Veröffentlichung der neuen Platte deutlich verzögert. Aber auch Kleinigkeiten wie Promofotos waren extrem schwierig. Entweder konnte jemand nicht, weil er besoffen auf irgendeinem Festival rumgestolpert ist, oder wir hatten wieder ein neues Mitglied, welches nicht bei den Fotos dabei war. Daher ist auf dem aktuellen Promofoto nur der eiserne Kern der SPECTRAL-Truppe zu sehen, der die Aufnahmen zu „Arctic Sunrise“ unbeschadet überstanden hat: unser Sänger Marco, unser Gitarrist German und ich.«

Auf den vorherigen Fotos habt ihr euch in Felsformationen ablichten lassen. Beeinflusst diese wilde Ursprünglichkeit der Eifel eure Musik?

»Ehrlich gesagt ist eher die wilde Ursprünglichkeit der Bitburger...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.