RH #358Interview

WOLVESPIRIT

Olli orgelt

Wolvespirit

Für ihr aktuelles Album „Blue Eyes“ werden die Würzburger Retro-Rocker mit besten Kritiken bedacht. Wir sprachen mit Gitarrist Richard „Rio“ Eberlein über die Entwicklung der Band, seinen eigenen musikalischen Lebenslauf und die Organisation einer Künstlerkommune.

Rio, wann hast du angefangen, Musik zu machen?

»Ich habe schon als Kind begonnen, ein Instrument zu lernen. Da muss ich etwa zehn Jahre alt gewesen sein. In Bands spiele ich seit meinem 16. Lebensjahr. Mein Bruder Oliver hat mit dem Keyboard begonnen, und dann haben wir da zu zweit drauf rumgehauen. Den traditionellen Weg, also Klavier spielen, ehe er auf die Orgel umgestiegen ist, hat er erst später eingeschlagen.«

Die Orgel deines Bruders ist im WOLVESPIRIT-Sound sehr prägnant, du hast kein Problem damit, diesem Instrument genügend Raum zu geben. Weil du schon von klein auf mit deinem Bruder zusammenspielst?

»Kann sein. Aber in erster Linie geht es um den Song und die Musik, nicht darum, dass ich mich als Gitarrist profiliere. Eine Orgel kann sämtliche Frequenzen abdecken, die verschafft sich Platz im Gesamtsound. Deswegen bestehen manche Bands nur aus Orgel und Schlagzeug.«

Das Album „Free“ und die „Dreamer“-EP hat Michael Wagener produziert, der den Gesamtsound sehr ausbalanciert gestaltet hat.

»Im Vergleich zum aktuellen Album war ich damals ein bisschen im Vorteil, denn Michael ist ein totaler Gitarren-Nerd. Oliver hatte Michael auf einer Musikmesse kennengelernt und ihm irgendwelche frühen Demos von uns zukommen...

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