RH #355Krach von der Basis

VIRCOLAC

Kinder der Achtziger

Vircolac

„Codex Perfida“ war ein okayes, aber kaum weltbewegendes Demo. Ganz anders liegt der Fall bei „The Cursed Travails Of The Demeter“. Damit ist den Iren VIRCOLAC ein atmosphärisch dichtes und zugleich völlig eigenständig klingendes Stück Death Metal gelungen. Wir sprachen mit Sänger Darragh O´Laoghaire, der außerdem Inhaber des Labels Invictus Productions ist.

Darragh, wie würdest du den Stil von VIRCOLAC jemandem beschreiben, der eure Musik noch nie gehört hat?

»Death Metal! VIRCOLAC verkörpern den Stil perfekt.«

Es gibt ein paar wesentliche Unterschiede zwischen dem „Codex Perfida”-Demo und „The Cursed Travails Of The Demeter”. Während die Musik auf „Codex Perfida“ noch deutlich im Black Metal verwurzelt war, ist „The Cursed…“ stilistisch deutlich offener. Teilweise geht ihr ziemlich relaxt vor, und einige Riffs kommen eindeutig aus dem Hardrock. Wie kommt´s?

»Ich finde es seltsam, dass Leute unsere Musik als Black Metal bezeichnen, obwohl das überhaupt nicht unser Stil ist. Aber offenbar gibt es da einige Gemeinsamkeiten mit diesem Genre. „Codex Perfida“ war ein Demo. Damit wollten wir einfach zeigen, um was es uns geht. Rückblickend wirkt es wirklich wie ein Demo. Es war lediglich ein Anfang. Mittlerweile sind wir in der Band vertrauter miteinander, was sich auf das Zusammenspiel auswirkt. Außerdem haben wir nun einen weiteren Gitarristen. Das hat es uns erlaubt, unseren Stil zu erweitern und neue Ideen einfließen zu lassen. Brendan kommt aus dem Rock und Blues. Er spielt...

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