RH #355Interview

SEPULTURA

Tanz auf dem Eisberg

Sepultura

SEPULTURA produzierten ihr letztes Album „The Mediator Between Head And Hands Must Be The Heart“ in L.A. mit Nu-Metal-Legende Ross Robinson, der einst mit den Brasilianern „Roots”-Erfolge feierte. Für ihre neueste Scheibe „Machine Messiah“ wählten Gitarrist Andreas Kisser & Co. ein neue Herangehensweise.

Erstmals verzogen sie sich nach Schweden ins 100.000-Seelen-Städtchen Örebro, um dort mit Jens Bogren, der u.a. bereits mit Opeth, Paradise Lost, Devin Townsend und Katatonia arbeitete, die 14., am 13. Januar 2017 erscheinende SEPULTURA-Platte einzuspielen.

Andreas, zwischen Ross Robinson, der für großformatige US-Modern-Metal-Erfolge steht, und Jens Bogren, der u.a. schon vielen europäischen, düster angehauchten Kapellen seinen Sound verpasst hat, liegen Welten. Wie kam es zu der Entscheidung für Bogren?

»Es war toll, mit Ross in den Staaten zu produzieren, aber diesmal wollten wir etwas Neues probieren. Derrick (Green, Gesang - cs) schlug Jens vor. Als wir vor zwei Jahren auf Tournee waren, machten wir einen Abstecher in sein Studio und merkten sofort, dass die Chemie stimmte. Wir waren begeistert von Jens, weil er mit einer unglaublichen Erfahrung, umfassendem Wissen, guten Ideen und einem tollen Musikgeschmack punkten konnte.«

Euer letztes Album war härter als seine Vorgänger. Welche musikalische Richtung wolltet ihr bei den zehn neuen Tracks auf „Machine Messiah“ einschlagen?

»Wir wollten nicht so viel Krach und Verrücktheit wie auf „The Mediator...“ haben, sondern eine...

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