RH #355Interview

WITCHERY

Musik für Raser

Witchery

Mit „In His Infernal Majesty´s Service” schenkt sich Oberhexe Patrik Jensen nach längerer Pause ein starkes Album zum Bandjubiläum und straft all jene Lügen, die seinen Haufen als finstere Märchenerzähler abkanzeln. Das zeigt sich auch in seinen überraschend ausführlichen Antworten im Interview.

Jensen, aus welchem Grund, abgesehen von eurer Umbesetzung, habt ihr sechs Jahre für euer neues Album gebraucht?

»Es war ein Kreuz, wenn du dir vor Augen hältst, was für einen Lauf wir bis zur Jahrtausendwende hatten. Nach „Symphony For The Devil” von 2001 vergingen jeweils vier bis fünf Jahre bis zu den Nachfolgern, was zuletzt mit „Witchkrieg” vorbei sein sollte, doch dann konnte unser Sänger Legion nicht weitermachen, und wir spannten Caligula von Dark Funeral ein, der nach den Konzerten fest aufgenommen werden sollte, dann aber anfing, sich merkwürdig zu benehmen. Er litt unter persönlichen Problemen und hatte was an den Ohren, also sagte er uns, er könne nicht in der Band bleiben. Zu dem Zeitpunkt stand die neue Musik schon, doch zum Glück haben wir relativ schnell Ersatz gefunden – auch für Martin, der jetzt als Schlagzeuger bei Opeth keine Zeit mehr für eine weitere Band hat.«
Als euer letztes Album herauskam, meintest du, es sei euer bestes überhaupt, weil ihr nun eine besondere Chemie hättet. Wie bewertest du die neue Scheibe vorab?
»Zuerst einmal ist die Produktion geil. Wir haben mit Daniel Bergstrand aufgenommen, weil mir seine Arbeit für Abbath sehr gut gefiel, und dabei...

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