RH #354Krach von der Basis

AUM

Kleine Erleuchtung

Aum

Erleuchtung gibt es bei den Buddhisten zum Preis jahrelanger Meditation. Wem das zu mühsam ist, der bekommt mit „Om Ah Hum Vajra Guru Padma Siddhi Hum” allerdings auch schon eine kleine Offenbarung.

Wer sind AUM?

»Momentan bin ich AUM«, erzählt uns der gleichnamige Mastermind. »2011 haben ein Freund und ich die Band in Paris gegründet. Er spielte Schlagzeug und ich die Gitarre. Wir haben ein Jahr zusammen gespielt und vier Songs komponiert. Leider musste er wegen seines Studiums umziehen, also lösten wir die Band auf. Wir hatten die gleiche Vorstellung, wie Death Metal sein sollte: düster, dreckig und aggressiv. Als ich dann wegen meines Jobs nach Toulouse ziehen musste, konnte ich dort keinen geeigneten Drummer finden. Trotzdem habe ich weiter Songs geschrieben. Letztes Jahr dachte ich, dass es schade wäre, wenn man aus den Songs nichts machen würde. Also engagierte ich einen professionellen Drummer und nahm die Songs auf. Als ich mir das Album dann anhörte, dachte ich, dass es gut genug ist, um es mit anderen zu teilen. Also kontaktierte ich Patrick von Iron Bonehead, den ich für seine Veröffentlichungen sehr schätze.«

Auf „Om Ah Hum Vajra Guru Padma Siddhi Hum” hört man Einflüsse von Necros Christos, Sonne Adam und Teitanblood. Was ist dein musikalischer Background?

»Ich habe vor 15 Jahren angefangen, Black Metal zu hören. Andere Musik fand ich langweilig. Ich habe mein ganzes Geld für CDs und Schallplatten ausgegeben, und irgendwann kauften mir meine Eltern eine Gitarre....

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