RH #353Titelstory

AIRBOURNE

Explosive Exzesse

Airbourne

Derzeit ist keine junge Rockband weltweit auch nur annähernd so angesagt wie AIRBOURNE. Der Vierer aus dem australischen Melbourne hat sich seine Fanbase seit Anfang der Zweitausender mit energetischen Live-Performances, aber auch mit starken Platten hart erarbeitet. Obendrein ist die Truppe um die Gebrüder O´Keeffe ein grundsympathischer Haufen. Wir trafen uns anlässlich des Releases von „Breakin´ Outta Hell“ zur Bestandsaufnahme.

Herrschaften, vor gar nicht allzu langer Zeit haben AIRBOURNE die Wegmarke ihres zehnjährigen Bestehens überschritten. Wie fühlt sich das an?

Ryan O´Keeffe (dr.): »Sind wir echt schon so lange dabei?«

Joel O´Keeffe (g./v.): »Ich fürchte ja. Von wann ist „Ready To Rock“ (erste AIRBOURNE-EP - jp) noch mal? 2004?«

Ryan: »Das dürfte hinkommen. Die Zeit ist jedenfalls wie im Fluge vergangen. Das liegt daran, dass wir in der glücklichen Position sind, das machen zu können, was wir wirklich lieben. Wir sind viel lieber mit der Band unterwegs, als zu Hause rumzugammeln.«

Habt ihr damit gerechnet, so weit zu kommen, als ihr die Band gegründet habt?

Joel lacht: »Wir hatten niemals einen Plan B. Keiner von uns hat was Vernünftiges gelernt. Wir hatten also gar keine andere Chance, als erfolgreich zu werden. Über Alternativen haben wir uns bis heute keine Gedanken gemacht.«

Ihr hattet also nie normale Jobs?

Joel: »Nein, nicht wirklich. Wir haben eine Weile in Pubs gearbeitet, hinter der Theke gestanden und Bier ausgeschenkt.«

Ryan: »Ich habe mal Nachtschichten an einer...

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