RH #350Interview

NERVOSA

Liebesschwüre auf heiligem Boden

Nervosa

Die drei Brasilianerinnen Prika Amaral, Fernanda Lira und Pitchu Ferraz von NERVOSA können auf ausgiebige Touren und zwei gelungene Thrash-Scheiben verweisen. Lediglich mit der Zweisamkeit scheint das Trio Probleme zu haben (sind ja auch zu dritt, hargharg... - Red.). Zeit für eine Nachhilfestunde mit Prika und Fernanda.

Bislang ist es für NERVOSA ziemlich gut gelaufen: Gründung 2010, Demo 2012, endgültige Besetzung und Plattenvertrag 2013, erstes Album „Victim Of Yourself“ 2014, und nun folgt der Neuling „Agony“.

Fernanda: »Ich bin absolut glücklich, wie sich die Dinge für die Band entwickelt haben. Als ich mich NERVOSA 2011 anschloss, handelte es sich nur um ein Projekt. Ich beschloss, meine ganze Kraft zu investieren, damit daraus eine Band wird, die es weit bringen kann. Da Prika die gleichen Absichten hatte, war es sehr einfach, auf einem professionellen Niveau zu arbeiten.«

Und wie sieht es für euch zu Hause aus?

Fernanda: »Mittlerweile sind wir ziemlich bekannt in Brasilien. Anfangs war es nicht so einfach, weil unser Heimatland manchmal sehr sexistisch sein kann. Aber nach und nach haben wir uns Respekt verdient, denn mittlerweile hat jeder erkannt, dass wir einfach Metalheads sind, die tun, was sie lieben, und versuchen, ihren Traum zu leben – genauso wie es auch unsere männlichen Kollegen tun.«

Apropos sexistisch: Ihr zieht zwar nicht offensichtlich die Karte, dass die Band aus gut aussehenden Mädels besteht, aber haltet ihr es für wichtig, dass ihr eine der wenigen...

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