RH #349Krach von der Basis

SLAUGHTERDAY

Schnaps für die Muskeln

Slaughterday

SLAUGHTERDAY als Shooting Stars zu bezeichnen, wäre übertrieben. Und doch ist es erstaunlich, wie das Debüt des Duos eingeschlagen ist. Nach einer EP erscheint nun mit „Laws Of The Occult“ das zweite Album, das vieles noch besser macht als der Vorgänger. In Ostfriesland gibt es mittlerweile auch Telefone, weswegen wir bei Jens Finger (g./b.) durchklingelten.

Jens, mir gefällt „Laws Of The Occult“ besser als euer Debüt. Ich finde, die Songs sind griffiger und haben, vor allem durch den vermehrten Einsatz von Melodien, einen höheren Wiedererkennungswert. Wo siehst du die Unterschiede zwischen den Platten?

»Zum einen ist der Sound etwas trockener und direkter ausgefallen als bei „Nightmare Vortex“. Wir wollten den allgemeinen Trend zu viel Hall nicht mitgehen. Zum anderen denke ich, dass die Songs durchdachter und mehr auf den Punkt gebracht sind. Wir haben uns beim Songwriting etwas mehr Zeit gelassen, und nicht zuletzt harmonieren wir auch besser miteinander. „Laws Of The Occult“ klingt meines Erachtens mehr nach dem, was SLAUGHTERDAY ausmacht: Die Melodien und die Dynamik – der Wechsel zwischen schnellen und doomigen Passagen – sind sicher die wichtigsten Merkmale. Grundsätzlich versuchen wir aber vor allem, klare Songstrukturen, also eher lineares Songwriting zu verfolgen, was den Wiedererkennungswert der Songs natürlich deutlich erhöht.«

Macht ihr euch vorher Gedanken darüber, in welche Richtung sich neues Material entwickeln soll, oder schreibt ihr einfach Riffs und...

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