RH #349Interview

RAZOR

Kultige Schnellschüsse

Razor

Das Holzfällergehacke von RAZOR stieß in den Achtzigern nicht nur auf Gegenliebe, sondern musste auch die eine oder andere Negativkritik einstecken (ja, auch bei uns). Drei Dekaden später zählt ihr Name zu den klangvollsten der kanadischen Speed/Thrash-Pionierzeit. Erst kürzlich wurden einige RAZOR-Alben mit bis dato unveröffentlichtem Bonusmaterial neu rausgebracht, dieser Tage konnte man die Band außerdem wieder auf hiesigen Festivalbühnen sehen. Gitarrist und Mainman Dave Carlo nahm sich die Zeit, um mit uns über die frühen Tage zu quatschen.

Dave, ich hab´s mal nachgeschlagen: Das letzte Mal, dass du uns ein Interview gegeben hast, war, als 1997 euer bisher letztes Album „Decibels“ rauskam.

»Das ist 19 Jahre her, Mann! Wie die Zeit verfliegt...«

Damals hast du für das Gespräch die Mittagspause deines Dayjobs geopfert.

»Heute sitze ich jedenfalls ganz entspannt in meinem kleinen Studio. Kein Stress (lacht).«

Dann lass uns die Zeitreise beginnen. Was brachte dich zur Musik?

»Ich bin jetzt 51, also in den Siebzigern aufgewachsen und schon ´ne Weile dabei. Ich war so zwölf, 13, als mir jemand Kiss´ „Destroyer“ vorspielte. Natürlich war ich auch vom visuellen Aspekt fasziniert, aber noch mehr davon, wie Kiss klangen. Das war die Initialzündung, die mich zum Hardrock brachte und von der aus ich Weiteres entdeckte. Du weißt schon: Sabbath, Priest, Aerosmith. Und natürlich AC/DC, die waren sehr wichtig. Von da ging es irgendwann in noch härtere Regionen. Die Band, die meine größte...

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