RH #348Interview

DESTRUCTION

Rambazamba im Regenwald

Destruction

Die Plattenpause hat ihnen gutgetan. Dreieinhalb Jahre nach „Spiritual Genocide“ legen die unkaputtbaren Teutonen-Thrash-Veteranen DESTRUCTION mit „Under Attack“ eines ihrer stärksten Post-Achtziger-Alben vor. Der gewohnt selbstbewusste Frontmann Schmier (b./v., 49) kann sich mit dieser These bestens anfreunden und denkt auch mit 33 Jahren Bandhistory im Rücken längst nicht an die Rente.

»Die Livesituation hält mich fit. Wenn man lange nix macht, rostet man ein. Wenn ich ein paar Wochen nicht gespielt habe und wieder auf die Bühne komme, merke ich das. Daher versuchen wir, auch wenn keine reguläre Tour ansteht, zumindest einen Gig pro Monat durchzuziehen.«

Um live präsent zu bleiben, muss aber eine konstante Nachfrage von Seiten der Veranstalter bestehen.

»Es gibt immer mal Momente, in denen man sich fragt, wie lange das noch funktioniert. Aber im Allgemeinen können wir uns nicht beklagen. Dass wir mit dieser Musik nicht reich werden, ist klar, aber im Moment läuft es weltweit gut. Wir spielen eh gern live. Es ist total abgefahren, wenn man plötzlich irgendwo im Regenwald auftritt, wo noch nie zuvor ´ne Metalband gewesen ist. Bei solchen Gigs halten wir inzwischen bestimmt den Rekord. Und Fans wohnen selbst in diesen abgelegenen Ecken jede Menge.«

Wo findet man denn die härtesten Metalheads?

»Auf jeden Fall in Lateinamerika. Aber auch dort gibt es Abstufungen. Die Argentinier hüpfen mehr und singen sogar bei Thrash-Bands die Riffs mit. In Kolumbien gibt´s hingegen total brutale...

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