RH #347Interview

BLACK STONE CHERRY

»Yes, Ma´am!«

BLACK STONE CHERRY

Wenn eine Band ihr neuestes Album aus tiefster Überzeugung nach ihrer Heimat „Kentucky“ tauft, kann es sich eigentlich nur um BLACK STONE CHERRY handeln. Gitarrist Ben Wells sprach mit uns vor dem Konzert in London über kleine Städte, große Hallen und dunkle Zeiten – und zwar so wohlerzogen, dass die Autorin dieser Zeilen sich eher hinter der Richterkanzel oder am Lehrerpult denn im Backstage-Bereich der Wembley Arena wähnte.

Ben, inwieweit hat Kentucky euch als Band beeinflusst? Würde eure Musik anders klingen, wenn ihr beispielsweise aus New York kämet?

»Yes, Ma´am! Wir stammen aus Edmonton, einem ganz kleinen Ort in Kentucky. Wenn wir aus einer größeren Stadt wie Los Angeles oder New York City kämen, würde unsere Musik definitiv vollkommen anders klingen. Da, wo wir aufgewachsen sind, hatten wir gar keine Rock- und Metalszene, von der wir ein Teil sein konnten. Es gab nur uns. Unsere Heimat hat fast alles beeinflusst: wie wir klingen und wer wir sind.«

Was ist das Beste an eurer Heimat Kentucky?

»Ich liebe die wunderschöne Landschaft! Aber ich liebe auch die Geschichte von Kentucky. Ich bin ein richtiger Kleinstadtmensch. Ich reise zwar gern in große Städte, aber ich könnte zum Beispiel niemals in London oder anderen, ähnlich großen Metropolen wohnen. Ich liebe das amerikanische Kleinstadtleben, denn so sind wir alle aufgewachsen, und keiner von uns ist je weggezogen.«

Und was ist das Beste am Album „Kentucky“?


»Wir haben diese Platte selbst produziert! Das war das erste Mal,...

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