RH #346Interview

LAST IN LINE

Ein Blick zurück

Last In Line

Die Nachricht erreichte die Musikwelt vollkommen unerwartet: Am 23. Januar verstarb Jimmy Bain an den Folgen einer Krebserkrankung. Jimmy wird der harten Szene auf ewig nicht nur als energetischer Live-Bassist, sondern auch als Studiomusiker, der an legendären Alben wie „Rising“ (Rainbow), „Holy Diver“, „The Last In Line“ und „Sacred Heart“ (Dio) sowie „Solo In Soho“ (Phil Lynott) mitgearbeitet hat, in Erinnerung bleiben. Seine aktuelle Band war das Dio-Nachfolgeprojekt LAST IN LINE, für das er sich mit seinen alten Weggefährten Vivian Campbell (g.) und Vinny Appice (dr.) zusammengetan hatte.

Wenige Tage vor Jimmys Tod sprechen wir mit Vivian, der zum Zeitpunkt des Interviews bester Laune ist. Die Band ist kurz davor, ihr Debütalbum „Heavy Crown“ zu veröffentlichen, außerdem steht eine Show im Rahmen der Def-Leppard-Cruise an. Als ich anrufe, ist es in Kalifornien gerade sieben Uhr morgens.
Vivian lacht zur Begrüßung:


»Guten Morgen! Keine Sorge, du hast mich nicht geweckt. Ich habe zwei Töchter, da komme ich manchmal nicht umhin, früh aufzustehen.«

Klingt nach einem harten Los. Glückwunsch zum Debütalbum! Ich finde, dass ihr den musikalischen Spirit der ersten Dio-Scheiben mit „Heavy Crown“ gut eingefangen habt, ohne wie eine Kopie eurer selbst zu klingen.

»Vielen Dank. Das haben wir nicht absichtlich getan, wir klingen einfach so. Die Chemie ergibt sich aus dem Zusammenspiel von Jimmy, Vinny und mir. Unser Sänger Andrew Freeman bringt eine neue Komponente mit ins Spiel, weil er...

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