RH #345Interview

MASTER

Stolz und Vorurteil

MASTER

Wer denkt, dass MASTERmind Paul Speckmann (b./v.) auf seine alten Tage noch irgendwelche Experimente angeht, hat die Attitüde des legendären Extrem-Metal-Miterfinders nicht verstanden. Alle anderen hingegen werden „Epiphany Of Hate“ schon nach dem ersten Durchlauf auf ihre Liste der Old-School-Highlights 2016 kritzeln.

Es geht bei dem in Tschechien lebenden Ami seit zig Jahren nur noch um die Variation einer bewährten Formel. Auch „Epiphany Of Hate“ ist daher ein Statement für ursprünglichen Brutal-Metal ohne Schnörkel: Killer-Riffs im Akkord, Thrash-Beat galore und Speckmanns herrliche Grummelgröl-Vocals an der Grenze zur Unverständlichkeit.

Hey Paul, Gratulation zu einer weiteren No-Bullshit/Direkt-in-die-Fresse-Platte.

»Bullshit versuche ich generell zu vermeiden, soweit ich dazu in der Lage bin (lacht). Aber ich hatte beim Schreiben diesmal auf jeden Fall einen guten Flow. Ich habe die Gitarrenparts mit meinem Drummer ausgearbeitet und dann den Gitarristen die Sachen so spielen lassen, wie sie mir vorschwebten.«

Gibt´s irgendwas auf „Epiphany Of Hate“, das alte MASTER-Fans überraschen wird?

»Lass mich mal überlegen... Ja, doch, da fällt mir was ein. Ich war vor einigen Jahren mit Chris Mittleburn in Kontakt, mit dem ich früher bei Deathstrike spielte. Er hatte Bock, wieder was unter dem Namen Deathstrike zu machen. Daraufhin habe ich ein paar Songs in dem entsprechenden Stil geschrieben, allerdings nie wieder mit Chris gesprochen (lacht). ´Epiphany Of Hate´ ist einer davon...

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