RH #338Interview

REFUSED

Rückzug vom Rückzug

REFUSED

Was interessiert David Sandström und dessen Sänger Dennis Lyxzén ihr Versprechen von 1998, nie wieder etwas mit ihrer Hardcore-Band zu machen? Der Drummer erklärt die Reunion und ein fabelhaftes neues Album damit, dass nichts endgültig und alles im Wandel begriffen sei. Damit beschäftigen sich die Schweden auf „Freedom“ aber nur am Rande.

David, ich zitiere den Bekannten eines Bekannten: „REFUSED 2015 sind pervers, ekelhaft, scheiße, unnütz, falsch und vor allem meganervig.“ Kannst du verstehen, warum Fans so emotional auf eure Wiedervereinigung reagieren?

»Ja, denn wir stehen in einem gewissen Ruf und vor einer Hürde, nämlich Nostalgie. Die Band muss beweisen, dass sie für die Gegenwart relevant ist. Wir haben es verdient, im momentanen Musikgeschehen mitzumischen und etwas zu sagen. Es war ja nicht so, dass wir auf Angebote hin wieder zusammengekommen sind, sondern es ergab sich nach und nach ganz natürlich. 2009 schrieb ich schon neue Stücke mit unserem Gitarristen und Bassisten, nicht zu vergessen, dass ich schon länger wieder mit Dennis bei AC4 klassischen Hardcore spielte. Nach einigen Konzerten 2012 wussten wir schon, dass es weitergehen muss, hielten es aber geheim, um in Ruhe komponieren zu können. Dass die Leute das Gefühl haben, jemand würde ihnen „ihre“ Band wegnehmen, kann ich verstehen, aber wir haben ein anderes Verständnis von uns selbst als Außenstehende und sind völlig von dem überzeugt, was wir tun.«

Die Texte auf „Freedom“ strotzen vor direkten...

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