RH #337Krach von der Basis

OVERTORTURE

Lost in Paderborn

OVERTORTURE

Nach ihrem Debütalbum „At The End The Dead Await“ legen die Schweden OVERTORTURE mit „A Trail Of Death“ ein starkes Zweitwerk nach, das sich in erster Linie durch hohe Intensität und viel Atmosphäre auszeichnet, was den Death Metal des Quintetts zu einer Pflichtveranstaltung für Schwedentod-Fans der Kategorie Demonical oder Grave macht.

Punkten können die Stockholmer zudem mit einem fetten, fräsenden Gitarrensound, der überdeutlich an die genannten Landsleute von Demonical erinnert.

»Das ist auch kein Zufall, denn Sverker Widgren, Sänger von Demonical, hat unser neues Album abgemischt und gemastert«, grinst Gitarrist Magnus Martinsson durch den Telefonhörer. »Wir haben diesmal viel mehr Wert gelegt auf die Produktion der Scheibe, und auch für das Songwriting haben wir uns heuer noch ein wenig mehr Zeit genommen. Ich habe mein eigenes Home-Recording-Studio, da können wir zu jeder Tages- und Nachtzeit unsere Songs aufnehmen. Das Schlagzeug haben wir allerdings auch mit Sverker in dessen Wing Studios aufgenommen.«

Ihr seid allesamt alte Hasen im Musikgeschäft und habt vor OVERTORTURE schon Erfahrung in Bands wie Coldworker, Insision, Avenir oder Phobos gesammelt, du selbst bist auch bei Grave aktiv gewesen. Was geben euch OVERTORTURE, was euch die anderen Bands nicht geben konnten?

»Auf jeden Fall absolute Freiheit, was das Songwriting und auch das Touren betrifft. Mein Leben hat sich vor ein paar Jahren grundsätzlich geändert. Ich bin Vater geworden und konnte nicht mehr...

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