RH #335Interview

AGNOSTIC FRONT

Wie im Film

AGNOSTIC FRONT

AGNOSTIC FRONT haben noch nie ein Blatt vor den Mund genommen, wenn es darum ging, Missstände auch im eigenen Land anzuprangern. Vorläufiger Höhepunkt: das elfte Studioalbum „The American Dream Died“, auf dem die New Yorker Hardcore-Veteranen um Bandgründer Vinnie Stigma (g.) und Frontsau Roger Miret mit viel Wut im Bauch heftig vom Leder ziehen.

»Ich bin der Auffassung, dass uns alles, wofür die Vereinigten Staaten von Amerika eigentlich stehen, in den letzten Jahren nach und nach weggenommen wurde - Freiheit, Recht und Gesetz. Die Politik höhlt die amerikanische Verfassung immer mehr aus. Die Mächtigen scheren sich einen Teufel um die Mittelklasse und schon gar nicht um die Unterschicht. Es geht einzig und allein um Macht und Gier«, findet Roger, der am 30. Juni 1964 auf Kuba geboren wurde und im Alter von fünf Jahren eben wegen dieser Errungenschaften der Demokratie mit seiner Mutter und seinen Geschwistern in die USA immigrierte, harsche Worte für die Obama-Administration. »Obama hat versprochen, als eine seiner ersten Amtshandlungen Guantanamo zu schließen. Sechs Jahre später existiert das Gefangenenlager immer noch.«

Aber auch die Polizei kriegt im Song ´Police Violence´ ihr Fett weg. Dabei hat Roger allerdings weniger das NYPD im Sinn, das seit einigen Monaten mit dem linksliberalen Bürgermeister des Big Apple, Bill de Blasio, im Dauerclinch liegt.

»Da ich seit neun Jahren in Arizona lebe, bin ich über die Angelegenheit nicht unbedingt auf dem Laufenden. In dem Song...

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