RH #327Interview

DRAGONFORCE

Jimi Hendrix und Led Zeppelin? Bäh!

DRAGONFORCE

DRAGONFORCE haben das Polarisieren zum Erfolgsrezept erkoren. Ihr ultramelodiöses Highspeed-Shredding wird zwar inzwischen weniger kompromisslos vorgetragen, treibt aber immer noch einen ansehnlichen Keil in die Szene. Daran wird auch „Maximum Overload“ glücklicherweise nichts ändern. Je arroganter die selbsternannte Szenepolizei auf die Briten herabsieht, desto mehr Die-hard-Fans scharen sie um sich.

Trotz Kitsch, Keyboards und Kinderlied-Refrains ist die Band um die beiden Gitarrenwunder Sam Totman und Herman Li dem ganzen Schubidu-Schlager-Metal immer die entscheidende Schüppe Power, Finesse und Perfektion voraus, so dass die Kinnlade auch 2014 bei Granaten wie ´The Game´ und ´Tomorrow´s Kings´ umgehend nach unten klappt. Totman (gammelige Wollmütze auf dem Kopf, Sechstagebart, Venom-Shirt, geilster Nachname für einen Metal-Gitarristen ever) und der ungleich seriöser wirkende und in der Vergangenheit auch schon mal etwas steif-blasierte Li sitzen im Konferenzraum eines Hotels am Berliner Zoologischen Garten.

»Wir werden jetzt zwei Wochen lang auf der ganzen Welt Interviews geben«, spielt Sam den Gequälten. »Aber wie gestern schon ein Taxifahrer meinte: Das ist immer noch cooler, als bei Wind und Wetter auf´m Bau zu arbeiten.«

Dann fangen wir mal an. „Maximum Overload“ ist ein typischer DRAGONFORCE-Albumtitel. Bei euch muss alles immer gigantisch klingen...

SAM: »Und aus zwei Wörtern bestehen.«

HERMAN: »Bei „The Power Within“ waren es sogar drei.«

SAM: »Stimmt. Und unser Debüt...

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