RH #322Lauschangriff

SONATA ARCTICA

Früher war alles besser

SONATA ARCTICA

Eines kann man SONATA ARCTICA ganz sicher nicht vorwerfen: dass sie berechenbar sind. Nach vier Scheiben im klassischen skandinavischen Power-Metal-Stil folgte mit dem sperrigen „Unia“-Album ein krasser Stilbruch. Auch das folgende „The Days Of Grays“ war technisch, verkopft, progressiv und nicht sehr massentauglich. Die Fans straften die Finnen mit Liebesentzug, SONATA ARCTICA antworteten 2012 mit einem deutlich zugänglicheren Longplayer namens „Stones Grow Her Name“.

Wie sieht es heute aus? „Pariah´s Child“ ist der Titel des achten Studioalbums (VÖ: 28. März), auf dem Cover ist (wie bei den Frühwerken) ein Wolf zu sehen, und der Opening-Track heißt ´The Wolves Die Young´. Eine Rückbesinnung auf alte Stärken? Nicht unbedingt. Das Ding ist eine auf den ersten Blick unspektakuläre Midtempo-Nummer, die aber mit einem einprägsamen Refrain und ein paar hübschen Melodien ausgestattet ist. Die Fans werden den Song lieben, für die Gegner der Band dürfte diese Nummer alles vereinen, was man an SONATA ARCTICA doof finden kann.
Sehr überraschend ist ´Running Lights´, ein schnelles Doublebass-Stück und somit genau die Sorte von Songs, die die Band eigentlich NICHT mehr machen wollte.

´Take One Breath´ startet mit Keyboard-Melodien, die an eine Harfe erinnern, und dieses kleine Thema zieht sich wie ein roter Faden durch den recht verschachtelten Song, der zumindest bei mir nicht auf Anhieb zünden will.

Das Gegenteil davon ist ´Cloud Factory´: Flottes Tempo, eine Ohrwurm-Melodie jagt die...

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ReviewsSONATA ARCTICA

 
 

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