RH #322Interview

KAMPFAR

»Musik ist mein Leben«

KAMPFAR

KAMPFAR, und vor allem Bandkopf Dolk (40), zählen zu den glaubwürdigen Konstanten des Pagan Metal. Für Neueinsteiger in die Materie: Im Pagan Metal kommen Trinkhörner, Tanzlieder, Kindertexte und „Musikantenstadl“ ausdrücklich nicht vor. Wer von dieser Info nicht schockiert ist, kann sich „Develmakt“, das neue Album der Norweger, getrost zulegen.

Dolk, Glückwunsch zum 20-jährigen Bandbestehen.

»Danke. Wer hätte gedacht, dass wir so lange durchhalten? Als ich ein Schuljunge war, fragte unser Lehrer die gesamte Klasse, was unsere Berufsträume seien. Bei den Jungs gab es eine ganze Menge Polizisten und Feuerwehrmänner, wie du dir sicher vorstellen kannst. Meine Antwort war: „Ich will Metal spielen, ich will in einer Band sein.“ Klingt jetzt sicher klischeehaft, aber genauso war es damals. Metal war schon immer mein Leben. Ich habe mir bereits mit neun Jahren die Haare lang wachsen lassen, und noch immer sprechen mich alte Schulfreunde auf mein Statement von damals an. Auch als Mock (Dolks erstes musikalisches Projekt von 1991 bis 1994 - wrm) auseinanderbrachen, gab es für mich keinen Grund, von meinem Weg abzuweichen. Der Rest ist Geschichte. Musik ist mein Leben. So bin ich halt. Und aus diesem Grund ist es eigentlich kein Wunder, dass KAMPFAR so lange durchgehalten haben.«

Welche Zielvorgabe hattest du damals, 1994, mit KAMPFAR - und wie lauten deine Ziele heute?

»Also, Berühmtheit war keines meiner Ziele. Ich MUSSTE einfach aggressive Musik kreieren und spielen, und wenn...

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