RH #308Krach von der Basis

OBSCURITY

Gierige Zöllner

OBSCURITY

Schon seit 15 Jahren beackern die selbsternannten „Bergischen Löwen“ OBSCURITY den heimischen Underground. Und langsam, aber sicher reifen die Früchte des Erfolgs heran. War schon das letzte Langeisen „Tenkterra“ mehr als nur ein Achtungserfolg, so dürfte es der Truppe mit ihrem sechsten Album „Obscurity“ gelingen, den Ernteertrag weiter zu steigern.

An der Livefront wurde der Boden auf einer im vergangenen Herbst absolvierten Tour mit Kampfar, Helrunar und Velnias bereits ordentlich bereitet. Eine Tour mit immerhin 16 Gigs am Stück. Lernt man da noch bislang unbekannte Seiten der Bandkollegen kennen?

»Wir kennen uns jetzt schon so verdammt lange, da kennt man irgendwann jedes noch so kleine schmutzige Geheimnis und jede Unart der werten Mitstreiter«, seufzt Fronter Agalaz. »Der eine dreht sich die Brusthaare zu Locken, der andere braucht zum Schlafen seine Stressbewältigungs-Beißschiene in der Kauleiste. Das Einzige, was mich nach all den Jahren erschüttert hat, war, dass unserer Bassist Ziu so unglaublich schnarchen kann, dass selbst die Hallen in Asgard gebebt haben müssen. Ein Doublebass-Gewitter ist dagegen ein leises Rumpeln.«

»Das ist eine glatte Lüge«, wehrt sich der derart gescholtene Tieftöner lachend. »Das waren die Leute in den Kojen um mich herum!«

Wie lief die Tour insgesamt für euch? Gab es irgendwelche Pannen?

»Wo fang ich da nur an?«, grübelt Agalaz. »Da unser Heim auf Rädern nicht mehr das neueste Modell war, hatten wir nach ca. 350 Kilometern die erste...

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bis
10.09.2016
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