RH #307Krach von der Basis

SATANIC BLOODSPRAYING

Die Welt brennt

SATANIC BLOODSPRAYING

Keine Bandfotos, keine Homepage und praktisch keinerlei Informationen zu den Hintergründen der Bandmitglieder. Nach einem Interview mit The Animal Pervertor, seines Zeichens Mastermind der bolivianischen Black-Thrasher SATANIC BLOODSPRAYING, ist man genauso schlau wie vorher. Handelt es sich nun um Koka-Blätter kauende Indio-Bauern auf dem Metal-Trip oder doch um satanisch philosophierende Mitglieder eines Drogenkartells? Wild wuchernden Spekulationen sind praktisch keinerlei Grenzen gesetzt.

So gibt es u.a. auch die Vermutung, dass der angebliche bolivianische Hintergrund der Band schlichtweg ein Fake ist und der mutmaßlich aus US-Underground-Musikern bestehenden Truppe lediglich ein exotischeres Image verpassen soll. Also doch nur ein Spaßprojekt semibekannter US-Mucker?

»Exotisches Image? Es gibt nichts Exotisches in Bolivien. Vielleicht mal abgesehen von den sehr ertragreichen Feldern, auf denen wir arbeiten (lacht). Obwohl ich die meiste Zeit des Jahres im Ausland verbringe, finde ich die Heimkehr nach Bolivien absolut nicht exotisch. Und ein Spaßprojekt? Zumindest war es sehr simpel, unser Album aufzunehmen. Insofern kann man da schon von Spaß reden. Aber SATANIC BLOODSPRAYING sind das bislang erste und einzige musikalische Projekt, das ich in meiner Freizeit betreibe.«

Und warum dann letztendlich die ganze Geheimniskrämerei um die Band?

»Es gibt da gewisse Aspekte in unseren Privatleben, die ganz einfach im Verborgenen bleiben müssen. Je mehr deine Feinde über dich...

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