RH #306Krach von der Basis

TANTARA

Blumen aus Peru

TANTARA

In den letzten Jahren tauchten viele gute neue Thrash-Bands in der Szene auf. Zur absoluten Crème de la Crème gehören dabei auf jeden Fall die Norweger TANTARA, deren Debütwerk „Based On Evil“ deutlich von den alten Helden aus der Bay Area beeinflusst worden ist, das aber gleichzeitig eigene frische Akzente setzt.

Norwegen war stets bekannt für hochklassigen  Melodic Hardrock und Melodic Metal, natürlich auch für seine Black-Metal-Szene, und auch ein paar gute Death-Metal-Acts gab und gibt es im Land der Fjorde. Thrash Metal bringt man hingegen nicht unbedingt mit diesem skandinavischen Land in Verbindung. Was also bewegt einen Haufen Kids auf der Provinz Vestfold (etwa anderthalb Autostunden südlich von Oslo gelegen) dazu, ausgerechnet Thrash Metal spielen zu wollen? Gitarrist Per Semb gibt Auskunft:

»Bei mir ging´s so richtig los, als ich entdeckte, dass es noch viel mehr Bands als nur die „Big Four“ gibt. Oder genauer gesagt: dass überall auf der Welt sehr geile Thrash-Truppen existieren. Auch bei uns. Ich denke da zum Beispiel an Equinox, Blood Tsunami, Aura Noir oder Harm.«

Welche war die erste Thrash-Platte, die du dir gekauft hast?

»„Master Of Puppets“.«

Es ist nicht zu überhören, dass ihr stark von Bands beeinflusst wurdet, deren Platten vermutlich in etwa so alt sind wie ihr selbst. Was schätzt ihr an den Bay-Area-Bands?

»Auf jeden Fall die Energie in ihrem Sound. Und dass sie quasi ein ganz neues Genre kreiert haben. Es gab ja quasi keine Vorlagen, an denen sie...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.