RH #305Interview

BILLY TALENT

Occupy Odin

BILLY TALENT

Nach einem kleineren kreativen Durchhänger sind die kanadischen High-Energy-Rocker BILLY TALENT mit „Dead Silence“ wieder auf die Siegerstraße eingebogen. Wir unterhielten uns mit Gitarrist Ian D´sa über Herz-Operationen, Led Zeppelin und Wikingerhelme.

Ian, „Dead Silence“ klingt wie die logische Weiterentwicklung von „II“: noch etwas weniger Hardcore-Einflüsse, noch ein bisschen mehr Rock und vor allem keine erzwungenen Bremsmanöver wie auf „III“.

»Das kann man so sehen. „III“ unterschied sich deutlich von den ersten beiden Alben, weil wir für die Scheibe in erster Linie langsamere Songs geschrieben hatten. Diesmal wollten wir wieder mehr Gas geben, dabei aber melodieorientiert bleiben, und unsere Hardcore-Roots sind sicherlich noch etwas mehr in den Hintergrund getreten, während wir uns als Musiker weiter verbessern konnten. So hätte es tatsächlich auch schon nach „II“ weitergehen können.«

Ihr habt für „III“ eng mit Star-Producer Brendan O´Brien (u.a. Rage Against The Machine, Pearl Jam, AC/DC) zusammengearbeitet, die Produktion von „Dead Silence“ geht hingegen ganz alleine auf dein Konto. Wart ihr im Nachhinein mit O´Briens Beitrag zu „III“ unzufrieden?

»Nein, absolut nicht, Brendan passte perfekt zu den damaligen Songs. Da wir diesmal aber wie eben schon erwähnt schnellere Tracks aufnehmen wollten, stellte ich mich der Herausforderung und klemmte mich selbst hinters Mischpult. Es wurde ein langes Projekt. Normalerweise brauchen wir zwei, drei Monate für eine Platte,...

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