RH #302Interview

IHSAHN

Vom Gehen und Tanzen

IHSAHN

Vegard Sverre Tveitan, Künstlername IHSAHN, hat mit seinen 36 Jahren eine lange Karriere hinter sich. Begann er mit Emperor als einer der großen Pioniere des norwegischen Black Metal, entwickelte er sich mit seinen brillanten Soloalben zu einem der wichtigsten Vertreter schwermetallischer Avantgarde. Weil auch das brandneue „Eremita“ ein extrem spannendes Album geworden ist, gibt es viel zu besprechen mit dem heiseren, vom vielen guten Feedback aber äußerst gut gelaunten Norweger.

Ihsahn, dein erstes Soloalbum hieß „Der Widersacher“ („The Adversary“), heute bist du beim Eremitentum angelangt. Was hat sich verändert?

»Nun, die Musik hat sich sehr verändert, denke ich. Als ich „The Adversary“ schrieb, wollte ich, dass man meine Heavy-Metal-Wurzeln hört, die fünf Instrumente einer Metalband und keine Overdubs. Das war ein Teil meines musikalischen Prozesses. Der Eremit jedoch war immer Teil meiner Karriere. Ich habe stets versucht, die Perspektive eines Außenseiters einzunehmen. Zu meinen Emperor-Zeiten durch Figuren wie Luzifer, Prometheus oder Ikarus, und heute ist es eben der Eremit mit seinen Anklängen an Nietzsche, der auch auf dem Cover zu sehen ist, und Zarathustra.«

Welche Rolle spielen Nietzsche und sein Buch über den Einsiedler Zarathustra, in dem er sein Konzept des „Übermenschen“ ausgestaltet, für dich?

»Viele Dinge, die ich denke, fasst Nietzsche in sehr konkrete Worte. Was seine Philosophie betrifft, ist es - erneut - die Perspektive des Außenseiters, die mich...

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