RH #302Interview

ZODIAC

Oma ist okkult

ZODIAC

Noch vor wenigen Monaten wurde das Demo von ZODIAC nicht nur im Rock Hard zum „Demo des Monats“ gekürt. Mittlerweile liegt das Debütalbum „A Bit Of Devil“ vor, das die hohen Erwartungen ohne Zweifel erfüllt. Wir sprachen mit Drummer Janosch Rathmer, der auch bei den Postrockern Long Distance Calling hinter den Kesseln sitzt, u.a. über ansehnliche Vollbärte, zeitgemäß klingende Retrosounds und Trendreiterei.

Janosch, klassische Rock- und Metal-Sounds sind zur Zeit wieder angesagt. Aber neben den offensichtlich zahlreich vorhandenen Befürwortern gibt es nicht wenige Kritiker, die das alles lediglich für den x-ten Aufguss von schon hundert Mal Dagewesenem halten.

»Wie bei jedem Trend gibt es verschiedene Meinungen. Ich finde es immer wichtig, dass eine Band authentisch ist und man ihr abnimmt, was sie spielt. Auch wir haben gar nicht den Anspruch, das Rad neu zu erfinden, und wenn jemand denkt, dass das nur der x-te Aufguss ist, dann ist das okay. Mir ist irgendein Aufguss immer noch lieber als Dubstep oder der 500. Irgendwas-Core. Außerdem war Rockmusik im klassischen Sinne ja seit den Sechzigern allgegenwärtig und nie weg.«

Seht ihr schon erste Anzeichen dafür, dass dieser „Trend“ totgeritten wird und Bands und Labels versuchen, alles rauszuholen, solange noch was geht?

»Auf jeden Fall. Ich finde es zum Beispiel schon bedenklich, dass eine Platte damit beworben wird, dass ein total kaputtes Ludwig-Schlagzeug benutzt wurde und man mit einem Drei-Spur-Gerät aufgenommen hat....

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