RH #299Krach von der Basis

CRIMSON DEATH

Kettensägen und Bier

CRIMSON DEATH

Todesblei und Spaß dabei! Die aus dem schwäbischen Waiblingen stammenden CRIMSON DEATH sind im Schnitt gerade mal 20 Jahre alt, orientieren sich musikalisch vor allem an melodisch tötenden Schwedenkommandos wie Amon Amarth, Dissection oder auch Sacramentum und gehen auf ihrem Longplay-Debüt „Fleshdance“ bewusst keinem textlichen Klischee aus dem Weg.

Man mag kaum glauben, dass CRIMSON DEATH aus einer Pagan-Metal-Band namens Hagalaz hervorgegangen sind. Hört man sich „Fleshdance“ an, erinnert rein musikalisch kaum noch etwas an irgendwelche Pagan- oder Viking-Wurzeln.

»Die musikalischen Anfänge mit Hagalaz waren natürlich auch von den anderen damaligen Bandmitgliedern geprägt«, erklärt Gitarrist Kevin Winter. »Bevor es allerdings zu einem ersten Gig kam, beschloss man, das Projekt fallen zu lassen. Musik machen wollten wir trotzdem, und schnell war klar: Das Ganze wird eine Spur härter. Weil jedoch von der Hagalaz-Besetzung nur noch Patrick und ich übrig sind, sind CRIMSON DEATH ziemlich losgelöst von unserer Pagan-Vergangenheit zu sehen.«

Woher kommt der Bandname? Hat das was mit dem Dissection-Klassiker ´Thorns Of Crimson Death´ zu tun?

»Ein gewisser Einfluss ist da sicher - auch musikalisch - nicht von der Hand zu weisen. Ursprünglich trug einer unserer ersten Songs diesen Namen, allerdings fanden wir den Titel so geil, dass wir uns direkt danach benannt haben.«

Musikalisch gibt es an „Fleshdance“ nicht viel zu bemängeln. Vom Sound her könnte allerdings das Schlagzeug...

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