RH #296Krach von der Basis

VALLENFYRE

Das Herz des Death Metal

Musik als Therapie: Paradise-Lost-Gitarrist Gregor Mackintosh verarbeitete einen persönlichen Schicksalsschlag auf seine ganz eigene Weise. Anstatt in Trauer zu erstarren, wurde er kreativ und kanalisierte seine Gefühle in Worte und Musik. Dabei herausgekommen ist die Band VALLENFYRE und mit ihr ein bärenstarkes Death-Metal-Album der ganz alten Schule.

Greg, die Geschichte von VALLENFYRE begann kurze Zeit nach dem Tod deines Vaters Ende 2009. Du fingst damit an, Songs zu schreiben, die ursprünglich außer dir selbst nie jemand zu hören bekommen sollte. Wann hast du dich dazu entschieden, die Stücke aufzunehmen und deine Trauer damit quasi öffentlich zu machen?

»Alles begann damit, dass ich nach Vaters Tod Gedanken und Gefühle niederschrieb. Gleichzeitig hatte ich eine Phase der musikalischen Rückbesinnung und hörte mir haufenweise alte Demos und Vinyl-Schallplatten an. So entstanden die Songs. Was als kathartische Erfahrung begann, wurde irgendwann jedoch leicht klaustrophobisch. Also holte ich ein paar gute Freunde mit ins Boot, um mehr Spaß bei der Sache zu haben.«

Besagte gute Freunde sind Hamish Glencross (My Dying Bride), Adrian Erlandsson (Paradise Lost) und Scoot (Doom), die allesamt in populären Bands spielen oder gespielt haben. Lediglich Rhythmusgitarrist Mully ist ein unbeschriebenes Blatt.

»Mully ist aus dem Pub um die Ecke. Er ist ein guter alter Freund, der seit vielen Jahren Gitarre in lokalen Bands gespielt hat und total auf diese Art von Musik abfährt.«

„Di...

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