RH #295Interview

SÒLSTAFIR

London calling

Mit „Svartir Sandar“ erfüllen SÓLSTAFIR die hohe Erwartungshaltung von Fans und Kritikern und haben trotz der Tatsache, dass man gerne mal aneinander vorbeilebt, ein ebenso intensives wie absolut hochwertiges Album abgeliefert.

Drei Jahre seit der letzten Veröffentlichung „Köld“ sind für SÓLSTAFIR eine fast kurze Zeit, und ebenso wenig haben sich die Isländer in den letzten Jahren verdächtig gemacht, an jeder Steckdose zu spielen. Kein Wunder, wenn die Musiker ständig ihre Wohnorte wechseln wie andere Leute ihre Unterhosen. Aber jetzt wird alles besser, wie uns Drummer Gudmundur Óli Pálmason, kurz Gummi genant, im Interview erklärt.

»Ich bin im September 2008 nach London gezogen, um meinen Bachelor in Fotografie zu machen. Zeitgleich hat Addi (g./v.) ein paar Monate in Glasgow gelebt, wo er Sound-Engineering studierte. Ich war insgesamt drei Jahre da, habe aber jede Möglichkeit wahrgenommen, nach Island zu reisen. Svavar (b.) hatte zuvor auch in London gelebt, war aber zu dem Zeitpunkt schon nach Island zurückgekehrt. Eigentlich war es unser Plan, eine Zeitlang von London aus mit der Band aktiv zu sein, aber Svavar kam nicht mehr zurück, und Addi zog nach einem Jahr auch wieder nach Island. Wir waren also alle schon wieder eine Zeit in Island, bevor wir mit dem Songwriting zum neuen Album angefangen haben. Addi hat allerdings jetzt eine neue Freundin, die in London lebt, also zieht er wieder rüber.«

Im Gegensatz zu früher tourt ihr mittlerweile regelmäßiger. Haben sich diese...

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