RH #293Interview

SSS

»Die Medien nehmen uns in Geiselhaft«

Man muss nicht viele Worte verlieren: Das englische Quartett SSS ist die derzeit wichtigste Truppe im Thrash-Punk-Hardcore-Crossover. Mit ihrem explosiven 25-Songs-Geschoss „Problems To The Answer“ liefert die Truppe folgerichtig das Genrealbum des Jahres ab. Alles Weitere erfahrt ihr in unserem Gespräch mit Bandkopf Foxy (v.).

Foxy, mit „Problems To The Answer“ habt ihr den Nachweis erbracht, dass der Crossover von Thrash, Punk und Hardcore durchaus mit Anspruch und Vielschichtigkeit einhergehen kann.

»Das ist richtig. Der Vorgänger „The Dividing Line“ war ja von Gradlinigkeit und purer Energie gekennzeichnet. Wir standen diesem sogenannten Thrash-Revival von Beginn an kritisch gegenüber, und wir möchten auch nicht mit all diesen neuen Bands in einen Topf geworfen werden, die mit ihrem angeblichen Old-School-Stil zum Revival gezählt werden. SSS haben damit absolut nichts zu tun. Wir wollen gute Musik machen und uns entwickeln - und zwar unabhängig von allen Hypes und Strömungen. Und wenn im Laufe der Jahre unser Songwriting vielschichtiger wird, dann ist das ein Prozess, der von der gesamten Band getragen wird und nicht auf Kalkül basiert.«

Das heißt, dieses Thrash-Revival geht dir am Allerwertesten vorbei?

»Wie lang ging dieses Revival eigentlich? Zwei Wochen und eine Handvoll eilig gegründeter Bands lang? Das war jetzt natürlich ein wenig übertrieben, aber: Thrasher mit Leib und Seele brauchen kein Revival. Und Fans, die unsere Musik mögen und verstehen, brauchen...

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