RH #292Krach von der Basis

HAVOK

Werft den Purschen zu Poden!

Aus der Garde der „jungen Wilden“ ragen die Colorado-Thrasher HAVOK deutlich heraus und haben vor kurzem mit „Time Is Up“ das vielleicht beste Thrash-Album des laufenden Jahres veröffentlicht. Hier trifft die Energie und Unbekümmertheit der ganz frühen Death Angel auf die Urgewalt von Slayer - ein Festschmaus für alle Genreliebhaber.

Das Quartett aus Denver hat sich nach dem soliden Debüt „Burn“ maximal gesteigert und zeigt sich vor allem beim Songwriting stark verbessert.

»Unser Debütalbum war eine Ansammlung von vielen alten Songs, die teilweise fünf und mehr Jahre auf dem Buckel hatten«, weiß David Sanchez, 23-jähriger Gitarrist und Sänger der 2004 gegründeten Combo, zu berichten. »Ich war 16 Jahre jung, als ich die ersten Songs für HAVOK schrieb. Mittlerweile habe ich einiges dazugelernt und komponiere viel bessere Stücke.«

David ist der absolute Leader bei HAVOK, er schreibt sämtliche Songs im Alleingang, er repräsentiert die Band, führt alle Interviews und ist nicht zuletzt auch für die Produktion verantwortlich.

»Ich habe mir im Keller meines Hauses ein kleines Studio eingerichtet und begann schon in jungen Jahren, meine Musik aufzunehmen. Dort entstand auch das erste HAVOK-Demo, das allerdings total übel klingt. Ich versuche seit jeher, meine Producer-Fähigkeiten im „Trial and error“-Verfahren zu verbessern, und mittlerweile ist meine Arbeit zumindest hörbar (lacht).«

Logisch, dass sich der sympathische und redselige HAVOK-Fronter auch an der derzeitigen...

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