RH #289Interview

HELL

25 Jahre sind kein Pappenstiel

Der Name HELL war bisher nur NWOBHM-Insidern ein Begriff - oder eingefleischten Sabbat-Fans, die sich an die Hauptinspirationsquelle von Gitarrist Andy Sneap Mitte der Achtziger erinnern können.

HELL veröffentlichten 1983 eine obskure, sehr rare Single mit den beiden Songs ´Save Us From Those Who Would Save Us´ und ´Death Squad´, die der okkult angehauchten Band aus Nottingham einen Plattendeal mit Mausoleum Records einbrachte. Das fast fertiggestellte Album-Debüt erschien jedoch nie, weil sich der damalige HELL-Sänger und -Gitarrist Dave Halliday 1987 das Leben nahm.

»Nach Daves Tod zog ich mich komplett aus dem Musikbusiness zurück«, erzählt Gründungsmitglied und Gitarrist Kev Bower. »Ich suchte mir einen normalen Job, wurde wieder gefeuert, nahm den nächsten Job an, heiratete, ließ mich wieder scheiden... Das Übliche halt, nichts besonders Aufregendes. Fast 20 Jahre lang habe ich keine Musik mehr gemacht - bis mich Andy Sneap, einer meiner besten Freunde, wieder für HELL begeistert hat. Ich denke, das Album klingt nicht zuletzt deshalb so, wie es klingt, weil ich 20 Jahre lang keinerlei musikalischen Einflüssen ausgesetzt war. Es ist so, als hätte man diese 20 Jahre einfach aus meinem Leben herausgeschnitten. „Human Remains“ ist sehr pur, sehr unverfälscht, und genau dieser ehrliche Hintergrund macht den Reiz aus. Ich glaube, unsere Geschichte ist ziemlich einzigartig.«

Geben wir das Diktiergerät mal weiter an Andy Sneap, der seine persönliche Verbindung zu HELL...

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