Online-MegazineKolumne

70.000 Tons Of Metal - Logbuch

Logbuch-Eintrag 30. Januar 2014 – Seetag

Bereits zum vierten Mal ist das Kreuzfahrtschiff „Majesty Of The Seas“ für fünf Tage und vier lange Nächte die Heimat des schwimmenden Heavy-Metal-Festivals „70.000 Tons Of Metal“. Wir sind wieder dabei, wenn 2.000 Headbanger aus über 50 Ländern und 40 Bands (u.a. Satyricon, Dark Tranquillity, Fear Factory, Obituary, Overkill, Soilwork, Twilight Of The Gods) an Bord gehen, um von Miami in Richtung Costa Maya/Mexico und wieder zurück zu schippern.

Die „Majesty Of The Seas“ schippert von Mexiko zurück in Richtung Miami, doch das Wetter ist am heutigen Tag bescheiden. Der Himmel ist verhangen, es regnet und die See ist rau. Da die Konzerte auf dem Pool-Deck wegen der schlechten Witterung dort nicht stattfinden können, muss umdisponiert werden. Die Outdoor-Shows finden nun im Chorus Line Theater statt, zusätzlich zu den dort sowieso schon laufenden Konzerten, weswegen das Programm bis in die frühen Morgenstunden geht. Da ein Aufenthalt an Deck nicht möglich ist, versammeln sich alle im Bauch des Schiffs in den Bars, Lounges und Restaurants. Die ersten Biere des Tages fließen gefühlt noch früher als an den Vortagen.

Auf der Pressekonferenz gibt es schon einen Ausblick aufs nächste Jahr. 2015 wird die „70.000 Tons Of Metal“ von Donnerstag, den 22.01. bis Montag, den 26.01. stattfinden. Das Ziel und die Bands sind noch unbekannt. Klar ist aber, dass es 2015 mit einem anderen Schiff ab Fort Lauderdale auf Fahrt geht. Die 3.000 Passagiere fassende „Liberty Of The Seas“ wird der Nachfolger der 2.000 Passagiere fassenden „Majesty Of The Seas“ sein.

In der letzten Nacht gehen noch einmal alle steil. Finntroll, Symphony X, Overkill und Fear Factory stehen u.a. wieder auf dem Programm. Das schlechte Wetter draußen kann keinem die Laune vermiesen. Man sieht zwar den einen oder anderen müde von vier Tagen Party gähnen, aber alle sind relaxt und genießen die letzten Stunden auf der Majesty.



Mehr zur „70.000 Tons Of Metal“ könnt ihr demnächst im Heft und in der App lesen.

Pics: Conny Schiffbauer

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