RH #99Interview

BRINGS

Rausch durch Musik

„Glaube, Liebe, Hoffnung“ heißt das nunmehr vierte Album der Kölner BRINGS. Dabei ist der Titel gleichzeitig als Programm zu verstehen: Glaube an die eigenen Stärken, Liebe zur kölschen Heimat und schließlich die Hoffnung, dass die Fans – besonders die aus Köln – den Jungs nicht übel nehmen, dass sie jetzt Hochdeutsch singen.

Für die Gebrüder Brings stand diese Wandlung schon länger fest: »Als ich mich mit Stefan an die ersten Demo-Sessions machte«, so Sänger Peter Brings, »bemerkten wir, dass wir auf unseren ersten drei Alben alle Themen um die Stadt Köln abgegrast hatten. Für diese Songs bot sich natürlich der Dialekt an. Unsere neuen Songs sind thematisch einfach übergreifender und können auf Kölsch nicht so rüberkommen wie in Hochdeutsch. Aber wir sind nicht die einzige Band, die sich in zwei Sprachen verständlich macht: Runrig aus Irland singen einige Songs im Gälischen Dialekt, andere aber auf Englisch. Im übrigen glaube ich, dass unsere Fans uns trotz der Sprachwandlung auch weiterhin die Stange halten.«

Angefangen haben die Fünf übrigens auf Englisch. No Excuse hießen BRINGS damals. Peter Brings sieht aber keine Anzeichen dafür, dass sich der Sprachkreis irgendwann wieder schließen könnte.

»Gott sei Dank ist die Akzeptanz für deutsche Texte momentan riesengroß. Selig, Nationalgalerie oder auch Das Auge Gottes sind endlich wieder Bands, die zu wissen scheinen, was Identität in der deutschen Musikszene bedeutet. Vor ein paar Jahren waren außer BAP, Grönemeyer und...

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