RH #285Interview

BROILERS

Das kann doch nicht wahr sein

Ihre musikalische Karriere starteten die BROILERS als Deutschlands wohl jüngste Oi!-Combo: Mit 16 veröffentlichten sie ihre erste Single mit dem poetischen Titel „Schenk mir eine Blume“. 15 Jahre später hat sich das Düsseldorfer Quintett auf eine raue, melodische Mischung aus Punkrock, Rockabilly und Ska eingependelt. Das aktuelle Album „Vanitas“ ist drei Jahre alt, trotzdem konnte die Truppe im vergangenen Jahr ihre größten Erfolge feiern. Den Höhepunkt markierte im November eine Show vor 3.500 Fans in der ausverkauften Turbinenhalle in Oberhausen. Für manche vielleicht ein kleines Phänomen, für die Band selbst jedoch eine logische Konsequenz aus kontinuierlicher Arbeit und Weiterentwicklung.

Düsseldorf, Anfang Dezember. Wir haben uns mit den BROILERS in der Altstadt verabredet. Der Winter hat Deutschland fest im Griff - und die Heizung der Kneipe, in der wir sitzen, hat angesichts der strammen Minustemperaturen offenbar kapituliert. Es ist eiskalt, was insbesondere Sänger und Gitarrist Sammy Amara, der kein Freund der kalten Jahreszeiten ist, zu schaffen macht. »Ich liebe den Sommer«, sagt er. »Das ist die beste Jahreszeit, die es gibt.«

Der Sommer 2010 war ein besonders guter für die BROILERS. Sie spielten auf sämtlichen kleinen und großen Festivals, darunter Rock am Ring, Wacken, With Full Force, Highfield und Vainstream. Dann kam die „Meine Sache“-Deutschland-Tour Ende Oktober: neun Städte, neun Shows - und das mit einem Album von 2007 im Rücken. Die Leute kamen...

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